Hoffnungen und Sorgen


Lydia singt gerne vor sich hin, ohne Text, kann sich aber erstaunlich gut Melodien merken

Wir fahren mit ihr zur Affoltern-Therapie 1mal wöchentlich nach Greifswald, wo sie mit Nahrungsmitteln vertraut gemacht werden soll

Papa geht mit Lydia alle 14 Tage zu einem Spielnachmittag in eine Kindereinrichtung, damit sie Kontakt mit anderen Kindern hat

31.08.2004 Herzkatheteruntersuchung in Rostock, Feststellung eines Loches in der Herzscheidewand (VSD), sowie Bestätigung einer sekundären pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck)

16.09.2004 Herzkatheteruntersuchung in Berlin-Charlottenburg mit dem Versuch, das Loch im Herzen zu schließen, muss wegen Herzrhythmusproblemen abgebrochen werden

Von dem Herzproblem merkt man Lydia nichts an, sie soll aber in Berlin sobald wie möglich nach einer neuen Methode operiert werden und auch Medikamente bekommen

Von der Krankenkasse kommt Bescheid, dass nicht alle Kosten übernommen werden, man bemüht sich von Berlin aus um eine Spendenfinanzierung

Wir feiern mit Lydia gemeinsam Weihnachten, sie wird reich beschenkt und kann sich an allem erfreuen

Lydia ist sehr infektanfällig, muss mehrmals mit Antibiotika behandelt werden

Sie mag auch etwas fernsehen, z.B. Heidi, Der kleine Bär und Sandmännchen

Ihr Sprachschatz ist noch klein: Teddy, Papa, Piep-Piep, Mama, la-la, Määhhh - Schäfchen mag sie besonders gern

09.02.2005 Bei einer Mutter-Kind-Kur soll Lydia sich für die geplante OP erholen, essen und trinken lernen, mit anderen Kindern zusammen sein

23.02.2005 Lydia bekommt zu wenig Sauerstoff, muss in die Uni-Kinderklinik in Kiel eingeliefert werden, wird in ein künstliches Koma versetzt

27.02.2005 Trotz aller ärztlichen Kunst, Medikamente, Beatmung usw. wacht unsere Tochter nicht mehr auf. Sie stirbt am späten Abend an Lungenentzündung

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